Kultur einer Digitalstadt

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Die Digitalisierung betrifft alle Lebensbereiche – auch die Kultur. Wie können Digitalisierung und Kultur in Darmstadt voneinander profitieren?

Das Projekt untersucht die kulturellen Potentiale und Aufgaben einer Digitalstadt und entwickelt sie weiter. Die Idee ist die Schaffung einer analogen Plattform, die das Themenfeld der Digitalisierung mit Wissenschaft, Kunst und anwendungsorientierter Entwicklung verknüpft und den Dialog darüber fördert. Dabei wird der Austausch mit der Stadtgesellschaft sowie nationalen und internationalen Expertinnen und Experten gepflegt.

  • Diskurs über die relevanten und kritischen Fragen einer Digitalstadt sowie über die Widersprüchlichkeit und Vielfalt der Digitalisierung in der Stadt
  • Nachhaltige und demokratische Entwicklung der Digitalstadt
  • Entwicklung von Mitgestaltungs-Modellen in der Digitalstadt
  • Sichtbarkeit und Wahrnehmung der Kultur einer Digitalstadt Darmstadt erhöhen
  • Kulturelle Veranstaltungen
  • Bürgerinnen und Bürgern
  • Kunst- und Kulturschaffende
  • Nationale und internationale Interessierte sowie Expertinnen und Experten

Bei den öffentlichen Veranstaltungen zum Projekt können sich Teilnehmende aktiv in Diskussionen einbringen und den Austausch über die Digitalstadt bereichern.

Wissenschaftsstadt Darmstadt

Beginn: August 2018

Ende: Juni 2020

Kategorien

Handlungsfeld
Beteiligung

Anregungen und Feedback (3)

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rkhart

08.10.2018 19:39

Es sollten alle in Darmstadt besuchbaren realen Museen, Ausstellungen und Archive als computer- bzw. multimedialunterstützte Systeme nutzbar gemacht werden. Mit Hilfe digitaler Exponate kann besser auf die Besucher eingegangen werden und sie können einfacher eingebunden werden. Sie sollen als Ergänzung zu realen Museen, Ausstellungen und Archiven aufgebaut sein, diese aber nicht ersetzen.

Ein digitales Museum sollte die getreue Abbildung des realen Vorbildes sein, es kann sich die Stärken der Digitalisierung und der Nutzung des Internets bedienen.

Grundvoraussetzung ist eine einfache und klar verständlich Bedienung eines digitalen Museums bzw. Archivs. Die Technik ist weniger wichtig. Interaktionen lassen sich in einem digitalen System viel einfacher gestalten als in der Realität. Dies soll sowohl für den Einsatz digitaler Medien vor Ort als auch für die Nutzung aus der Ferne gelten.

Digitalstadt Darmstadt

26.10.2018 10:18

Lieber rkhart,
vielen Dank für Deinen Kommentar.

Die Darmstädter Museen und Archive, staatlich, städtisch und privat, arbeiten bereits seit geraumer Zeit an der Digitalisierung Ihrer Bestände. Dies verläuft aufgrund unterschiedlicher Kapazitäten unterschiedlich schnell. Ziel wird es jeweils sein, über Websites oder Apps Einblick in den Gesamtbestand zu erhalten und so auch die mehrheitlich in Depots gelagerten Kunstwerke auf digitalem Weg zu besichtigen und hierüber informiert zu werden.

Eine digitale Präsentation eines Kunstwerks ersetzt zwar nicht die Betrachtung des Originals, kann dem Betrachter aber in der spezifischen Vermittlungsstruktur einen breiten inhaltlichen Kontext erschließen. Hieran wird derzeit gearbeitet.

Dies ist den einschlägigen Darmstädter Einrichtungen bekannt und es gehört zum Standard entsprechender Projektentwicklungen. Ein gelungenes Beispiel hierfür ist das digitale Archiv des Internationalen Musikinstituts Darmstadt (IMD).

Viele Grüße
Dein Digitalstadt-Team

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