Kapitel 3: Handlungsfelder und Projekte

Handel & Tourismus

Herausforderungen

E-Commerce und damit einhergehend ein verändertes Einkaufs- und Nutzungsverhalten stellt die Einzelhandelsbranche seit einigen Jahren vor neue Herausforderungen: Zum einen führen die wachsenden Auslieferungen des Online-Handels durch ineffiziente Zuliefersysteme und erhöhtes Verkehrsaufkommen zu logistischen Herausforderungen innerhalb des Stadtgebiets.1 Zum anderen leidet der darmstädtische Einzelhandel unter der verstärkten Konkurrenz und benötigt innovative Konzepte, um sich sowohl online als auch offline behaupten zu können. Auch ist die Attraktivität Darmstadts für Touristen ausbaubar.

Ziele

Wir wollen unseren Bürgerinnen und Bürgern den Zugang zu Online-Handelsplattformen erleichtern und den lokalen Einzelhandel in den Wachstumsmarkt einbinden. Durch eine integrierte Lieferlogistik mit kurzen Lieferzeiten gewinnen unsere Geschäfte ihre Nähe zum Kunden als Standortvorteil zurück. Außerdem wollen wir die Lieferlogistik im Stadtgebiet optimieren, um langfristig ein nachhaltiges und effizientes Liefersystem zu entwickeln. Auch wollen wir den Tourismus durch attraktive Angebote für Besucher fördern.

Projekte

Unser Projektportfolio legt den Schwerpunkt auf den Darmstädter Einzelhandel der am Online-Handel verstärkt teilhaben soll. Unser Kernprojekt Digitales Schaufenster ermöglicht es, dem Einzelhandel Produkte übersichtlich online anzubieten und durch eine integrierte Lieferlogistik mit E-Lastenbikes innerhalb eines Tages zum Kunden zu bringen. Durch die Implementierung des Ebay-City Hubs haben wir bereits einen ersten Schritt in diese Richtung getan. Als weitere Projekte erleichtern der Digitale Darmstadt Shop und die Darmstadt-App Bürgerinnen und Bürgern sowie Touristen die Navigation in der Stadt. Stadtführungen werden mithilfe der Future History App zu interaktiven Entdeckungstouren und versetzen die Darmstädterinnen und Darmstädter sowie Besucher aus aller Welt durch den Einsatz von AR-Technologien in vergangene Zeiten. Des Weiteren ermöglicht der WhatsApp Guide, digital Informationen zu Sonderausstellungen im Schlossmuseum abzurufen. Außerdem verfolgen wir neue Konzepte in der City-Logistik, mit denen der Lieferverkehr in die Stadtmitte effizienter gestaltet wird.

Quellen:

  1. 2017 wuchs der Online-Handel in Deutschland um elf Prozent (Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland 2018, Stadt – Land – E-Commerce, S.5)

 

Tabelle Handel und Tourismus

Anregungen und Feedback (4)

Thomasdigital

ID: 115 01.12.2018 15:46

Gerade im mobilen Bereich ist es möglich, den Vendor-Lock-In zu vermeiden, den das ganze Digitalprojekt sonst so mit sich bringt: eine weitere App zu installieren ist eine so gängige Übung, daß man gut einen anderen Messenger als WhatsApp einsetzen kann.

Ahnoe

ID: 93 17.11.2018 10:46

WhatsApp Guide: Die Digitalstadt will auch im Bereich IT Sicherheit gewährleisten. Die Unterstützung von WhatsApp ist dabei hinderlich.
Ja, WhatsApp ist derzeit (noch) der meistgenutzte Messenger. Hier sollte man jedoch überlegen, ob man dies nicht auf andere, erwiesenermaßen sicherere Messenger erweitern kann oder bspw. SMS sendet, die jedes Smartphone unabhängig der installierten Apps empfangen kann.

Beitrag_Strategie-Event

ID: 62 16.11.2018 15:54

Förderung des lokalen Einzelhandels: wichtiger und guter Aspekt.

Ebay-City Hub – was ist das? Wie erreiche ich ihn? Trotz IT-Interesse ist mir diese Einrichtung völlig unbekannt. Welche Geschäfte machen mit? Werbung dafür?

Für viele Projekte gilt: kaum jemand weiß davon! Nur Echo lesen scheint nicht zu reichen.

Beitrag_Strategie-Event

ID: 60 16.11.2018 15:53

Heimarbeitsplätze / Homeoffice / mobiles Arbeiten in Firmen fördern. Ziel: Verkehrsaufkommen reduzieren. Anreiz für Firmen: Gewerbesteuer senken, in Abhängigkeit von Homeoffice-Quote der Mitarbeiter